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Über uns

Wie eingangs bereits erwähnt, handelt es sich bei der Musicalklasse um ein ständiges Projekt der Musik- und Kunstschule (MuKS) Bruchsal, das seit 1987 gemeinsam von seiner Initiatorin Marty Beck und Alexander Burghardt geleitet wird.

Zusammen mit einem 20-30 köpfigen Ensemble im Alter von 16 bis 50 Jahren aus dem Raum Bruchsal - Heidelberg - Mannheim - Karlsruhe und einer kleinen Band studieren sie jährlich eine Produktion ein, die daraufhin ca. sechs Mal im Raum Bruchsal aufgeführt wird.

Die Teilnahme an der Musicalklasse ist auch für Nicht-Schüler der MuKS möglich. Primär stehen der Lerneffekt und der Spaß im Vordergrund. Für Neueinsteiger werden in der Regel keine Vorkenntnisse vorausgesetzt.

Die Ensemblemitglieder sind also zu einem großen Teil Amateure, die aus Leidenschaft für die Sache ihre Freizeit opfern. Es gibt jedoch auch einige ehemalige Mitglieder, die ihr Hobby seit ihrer Mitgliedschaft in der Musicalklasse erfolgreich zum Beruf gemacht haben.

Der jährliche Ablauf ist aufgrund der Zugehörigkeit zur MuKS terminlich mit dem Schuljahr in Baden-Württemberg verknüpft. Zu Beginn des neuen Schuljahres, also im Spätsommer, findet nach der Auswahl eines Stücks die Besetzung der Rollen ("Casting") statt. Meist gestaltet sich die Besetzung ohne größere Komplikationen, sollte es einmal mehrere Anwärter auf dieselbe Rolle geben, entscheidet die Leiterin auch gelegentlich auf Grundlage eines Vorsingens.

 
Proben finden anschließend auf Basis eines Probenplans in der Regel wöchentlich unter Berücksichtigung der Ferientermine in Baden-Württemberg statt.

Während Szenen zunächst isoliert anhand von Musik und Choreographie einstudiert werden, folgen spätestens im Frühjahr des darauffolgenden Jahres die Durchlaufproben, bei denen die einzelnen Aufzüge des Stücks musikalisch und szenisch (also inklusive der Sprechpassagen) im Zusammenhang geprobt werden.

Unter Hinzunahme von Kostümen und Requisiten finden anschließend sog. Hauptproben statt, die ihren Abschluss in der Generalprobe finden, deren Verlauf prinzipiell nicht unterbrochen werden darf. Spätestens hier liegen bei den Beteiligten die Nerven blank, wenn es nicht so funktioniert, wie es eigentlich sollte!


Jede Produktion wird anschließend an Wochenenden in den Monaten Juni und Juli in der Regel sechs Mal an wechselnden Spielorten zur Aufführung gebracht, bevor nach einer zweimonatigen Sommerpause die nächste Herausforderung beginnt...